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Grab der Heiligen Maria wieder unter Wasser

Das Grab der Heiligen Maria neben dem Garten Gethsemane wurde überschwemmt, nachdem wolkenbruchartig innerhalb von zwei Stunden fast 30 mm Regen in Jerusalem heruntergeschüttet kamen...

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 16. Mai 2007

Das traditionelle Grab der Maria, den Armeniern heilig von der griechisch-orthodoxen Kirche verwaltet, befindet sich im Jerusalemer Kidrontal in einer alten, in den Felsen gehauenen Zisterne. Das Wasser füllte den gesamten Kirchenraum bis hinauf zu den zehn Meter breiten Eingangsstufen. Die Polizei musste zwei Mönche, die in der Kapelle ihren Dienst tun, aus der überschwemmten Kirche heraushelfen. Sie seien wohlauf, bestätigte ein Polizeisprecher auf Anfrage.

Das Mariengrab wurde zum letzten Mal im Winter 1999 überschwemmt. Monatelang waren die griechischen und armenischen Mönche damit beschäftigt, die durchnässten Ikonen, Ölgemälde, Holzkreuze und Öllampen vom Schlamm zu befreien und zu trocknen.

Eine zehn Meter breite Steintreppe führt zu dem Grab der Maria in der kreuzförmigen Zisterne hinunter. An einer Wand befindet sich sogar eine muslimische Gebetsnische, denn Maria ist im Koran ausführlich erwähnt und wird von den Moslems verehrt.

Von dem Sarkophag der Maria in dem Grabmal aus der Kreuzfahrerzeit ist nicht mehr viel übrig geblieben. Pilger hatten ihn teilweise zerschlagen, um Steinchen als Reliquien heimzubringen. Heute schützt Panzerglas das Grab der Maria vor weiterer Zerstörung.

Nach katholischer Auffassung liegt Maria im türkischen Ephesus begraben.

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Die Kirche in trockenem Zustand...

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... und bei der Überschwemmung 1999.

© Ulrich W. Sahm / haGalil.com

Category: Jerusalem
Posted 05/16/07 by: admin



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Comments

wrote:
Wenn es eine Zisterne ist, eine Art Regenwasserauffanganlage als Brunnenersatz, muss zwangslaeufig oft mit Wasseransammlungen gerechnet werden. Demzufolge kann es nur als Interims-voruebergehende-Versammlungs-Gebets-Staette genutzt werden.
Hier in (Deutschland, Berlin, Europe) haben wir gerade zu viel Wolken, zu viel Wasser, zu viel Wind, ... wieviel kann Jerusalem/Israel davon vertragen?
Das Tote Meer sinkt ab, der See Genezareth sinkt ab... also Gott sende so viel Wasser, wie wir nicht brauchen, als Ausgleich nach Israel! Danke! Hallelujah! Amen
05/17/07 11:13:50

GSchulz wrote:
"...Hier in (Deutschland, Berlin, Europe) haben wir gerade zu viel Wolken, zu viel Wasser, zu viel Wind, ... "

Das glaube ich so langsam auch, Schulz.
06/26/07 09:24:35

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