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Kontroverse: Israel will 300 Wohnungen in Ost-Jerusalem bauen

Israel hat am Dienstag bekannt gegeben, dass es 307 neue Wohnungen in Ost-Jerusalem bauen will. Die Ankündigung löste Proteste unter Palästinensern aus, die kritisieren, dass Israel keine Siedlungen auf "besetztem Gebiet" errichten dürfe..

inn - Die neuen Häuser würden die jüdische Ortschaft Har Homa erweitern, teilte der Sprecher des Wohnungsbauministeriums, Kobi Bleich, mit. Bislang wohnen dort rund 4.000 Israelis. Der Bau neuer Wohnungen für Juden in dem Gebiet unterwandere neue Friedensverhandlungen, klagten palästinensische Vertreter. Die Palästinenser beanspruchen Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines zukünftigen palästinensischen Staates.

Palästinensische Vertreter riefen die USA auf, Israel von dem Vorhaben abzubringen. Der Plan widerspreche der Verpflichtung, Siedler-Aktivitäten einzudämmen. Israel entgegnet, das dies nicht Jerusalem betreffe.

Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat sagte laut einem Bericht von "Associated Press", die erste Phase des Friedensplans "Roadmap" verbiete die Errichtung neuer Siedlungen im Westjordanland. Er wandte sich mit einer Beschwerde an US-Außenministerin Condoleezza Rice, in der er sie darum bat, das Bauvorhaben zu stoppen. "Das untergräbt Annapolis", so Erekat. "Israels ständige Ausdehnung der Siedlungen in den besetzen Gebieten stellt eine Bedrohung für die Gründung eines unabhängigen, zusammenhängenden palästinensischen Staates dar."

Tom Casey, Sprecher des US-Außenministeriums, sagte vor Journalisten am Dienstag, er müsse zunächst mehr Informationen über das israelische Vorhaben erhalten, bevor er es kommentieren könne. Die USA stünden jedoch hinter den Aussagen der "Roadmap", und an diese Vorgaben müssten sich sowohl Israelis wie Palästinenser halten.

Mark Regev, israelischer Regierungssprecher, erklärte: "Israel unterscheidet sehr klar zwischen dem Westjordanland und Jerusalem. Israel hat nie Zugeständnisse gemacht, die Souveränität über Jerusalem einzuschränken. Die Umsetzung der ersten Phase der 'Roadmap' betrifft nicht Jerusalem."

Der Friedensplan "Roadmap" sieht vor, dass der Status Jerusalems in weiteren Verhandlungen geklärt werden müsse. Der palästinensische Unterhändler Ahmed Qrea erwiderte: "Jerusalem ist Teil der palästinensischen Gebiete, und (Israel) sollte dort keine Siedlungen bauen, ebenso wie auf den anderen Gebieten, die 1967 besetzt wurden."

Category: Jerusalem
Posted 12/05/07 by: admin



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Comments

fh wrote:
Vielleicht sollte man lieber mal die Araber in Ostjerusalem fragen ob sie zu einem palästinensischen Staat oder zu Israel gehören wollen. Vor einigen Wochen haben zahlreiche Araber in Ostjerusalem die israelische Staatsbürgerschaft beantragt aus Angst sie könnten bei möglichen Ergebnissen in Annapolis eines Morgens in einem palästinensischen Staat aufwachen. Diese Tatsachen sagen doch wesentlich mehr über die Ambitionen der arabischen Bevölkerung aus als die korrupte Delegation der Autonomiebehörde.
12/06/07 11:40:36

wrote:
Jerusalem ist und bleibt die religiöse und politische Hauptstadt des jüdischen Volkes; nicht teilbar und in keiner Weise verhandelbar.
Die in der Stadt lebenden Muslime sind israelische Staatsbürger und genießen alle staatsbürgerlichen Rechte, wie z.B. den freien Zugang zu Ihren religiösen Stätten.Sollte der Staat Israel den seperatistischen Bestrebungen in den s.g. Palestinenser- u. besetzten Gebieten nachgeben, wären die Angehörigen eines solchen neuen Staates Ausländer in Sinne des Völkerrechts. Touristische Besuche, aus welchen Gründen auch immer, sind dann nur noch auf der Grundlage zwischenstaatlicher Abkommen möglich. Dies betrifft auch relig. Pilger.
12/06/07 11:54:28

wrote:
@fh
Vor einigen Wochen haben zahlreiche Araber in Ostjerusalem die israelische Staatsbürgerschaft beantragt

Bei diesen Personen handelt es sich um Solche, die sich illegal in Ostjerusalem
aufhalten.
12/06/07 11:59:41

wrote:
Die zionistische Kolonialisierung Ost-Jerusalems geht voran. 2000 Jahre religiös verbrämter Revanchismus haben leider bei vielen Juden entsprechende ideologische Verwüstungen im Denken angerichtet.
12/06/07 15:04:47

ein alter tor wrote:
1933 Jahre religiös verbrämter Antisemitismus haben nachweislich irreversible Schäden in den Gehirnen von Politikern wie z.B. Schicklgruber und ihren Vasallen verursacht. Mit diesen vom Antisemitismus zerfressenen Gehirnen ausgestattet, haben sie schliesslich den grössten Krieg in der Menschheitsgeschichte entfesselt, um ihren Wahn auszutoben. Millionen von unschuldigen Menschen wurden dabei gequält und getötet.
12/06/07 17:49:39

wrote:
Jerusalem ist und bleibt die unteilbare Hauptstadt des jüdischen Volkes. Eine israelische Regierung, die sich auf die Teilung einlässt, wird auf ewig in der jüdischen Geschichte gebrandmarkt sein.
12/06/07 21:13:05

wrote:
@benno

Antisemiten brauchen wir hier nicht. Dass ist eine jüdische Seite, daher zähmen Sie Ihren Judehasston!
12/06/07 22:06:25

wrote:
Happy Chanukah wünsche ich all meinen Freunden hier und allen, die zu uns stehen !
Schalom
12/06/07 22:45:31

wrote:
Channuka sameach auch dir Arik.
12/07/07 01:43:13

wrote:
Möge endlich Friede einkehren!
Nicht zuletzt auf dieser Website!

http://www.hagalil.com/post...
12/09/07 14:50:00

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