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Die IDF: Iranisches Nuklearpotenzial- bis Mitte 2009

Der Iran kann schon Mitte 2009 nukleares Potenzial erreichen. So lautet die Annahme der IDF. Gleichzeitig sagen verschiedene Experten jedoch, es sei wahrscheinlicher, dass dies etwas später der Fall sein wird, im Jahr 2010...

Aus einer Überprüfung der verschiedenen Einschätzungen des militärischen Geheimdienstes im Verlauf der Jahre ergibt sich ein Bild der Inkonsequenz: Schon 1991 schätzten Experten, dass der Iran innerhalb von sieben bis acht Jahren über eine Atombombe verfügen werde. Ein Jahr später wurde dies auf 10 Jahre aktualisiert. Im Jahr 1995 sagte der damalige Leiter des militärischen Geheimdiensts, General Uri Sagi, die Bombe könne in acht bis zehn Jahren erwartet werden. Im Jahr 2003 war in der IDF vom Jahr 2005 die Rede, im Jahr 2005 von 2011. Im April 2006 äußerte der jetzige Leiter des militärischen Geheimdiensts, General Amos Yadlin, die Einschätzung, der
Iran werde 2009 eine Atombombe haben. Einen Monat später verbesserte er sich und sagt heute, der Zieltermin sei 2010.

Hierzu sei noch zu bemerken, dass der Geheimdienst in der Lage ist, operative Ziele zu liefern, um den Atomarisierungsprozess des Iran zu stoppen.

Was Syrien angelangt, so heißt es in der IDF, es sei einerseits bereit für einen Krieg und bereite sich darauf vor, aber andererseits werde es einen Krieg nicht initiieren. Obwohl beide Seiten nicht an einem Krieg interessiert sind, wird befürchtet, dass außenstehende Faktoren eine Eskalation herbeiführen, und deshalb verfolgt die IDF auf täglicher Basis die Vorbereitungen in Syrien.

Eine der Befürchtungen lautet, Assad könnte sich sagen, dass es sich vielleicht lohnen würde, einen Angriff zu starten, wenn seine Armee sowieso dazu bereit ist. Wie auch immer, die Annahme lautet, dass auch wenn ein Krieg ausbrechen sollte keine syrischen Divisionen in die Golanhöhen eindringen werden, sondern dass es sich um einen ähnlichen Krieg wie dem vom
letzten Sommer im Libanon handeln werde, nur mit einer zehnmal so großen Menge an Raketen, die auf strategische Ziele in Israel abgeschlossen werden.

Was die Hisbollah anbelangt, so nimmt die IDF an, dass sie im Moment kein Interesse an einer weiteren Runde gegen Israel hat und sie noch immer damit beschäftigt ist, ihre Kräfte nördlich des Litani und in Beirut zu sanieren.

Im Zusammenhang mit der israelischen Abschreckungskraft heißt es in der IDF, dass diese seit dem Krieg zwar Schaden genommen habe, jedoch nicht in einem solchen Ausmaß, das die andere Seite dazu bringen könnte, Maßnahmen zu initiieren. Weiter nimmt man in der IDF an, dass sich die Abschreckungskraft in der letzten Zeit erholt, dies vor allem wegen der anhaltenden Übungen der Armee an allen Fronten.

Abschließend teilt die IDF mit, dass an allen fünf Fronten- Iran, Syrien, Libanon, Hamas und internationaler Terrorismus- jeden Moment eine Eskalation erwartet werden könne, es gäbe jedoch auch wichtige entschärfende Faktoren.

Medienspiegel der Deutschen Botschaft Tel Aviv

Posted 07/12/07 by: admin



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