Protokolle der Weisen von Zion

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Die Protokolle der Weisen von Zion sind ein aus mehreren fiktionalen Texten zusammengestelltes antisemitisches Pamphlet, welches eine angebliche jüdische Weltverschwörung belegen soll und bis heute als Beweis für deren Existenz angeführt wird.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die „Protokolle“ geben vor, Geheimdokumente einer jüdischen Weltverschwörung zu sein. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Kompilation mehrerer fiktionaler Texte, die aus verschiedenen Quellen montiert worden sind. Auf etwa 80 Seiten, unterteilt in 24 Abschnitte, wird eine Weltverschwörung ausgebreitet. Jeder Abschnitt entspricht einer Sitzung und enthält eine fiktive Rede, die ein jüdischer Führer vor der Versammlung der „Weisen von Zion“ gehalten haben soll. Demnach hätten die „Weisen von Zion“ zum Beispiel politische Ideen wie den Liberalismus oder die Demokratie erfunden, die Presse unterwandert, Wirtschaftskrisen, Revolutionen und Kriege angezettelt. Sogar für den Antisemitismus werden die Juden selber verantwortlich gemacht, denn der „ist für uns notwendig, um unsere Brüder aus den unteren Kreisen zusammenzuhalten“ (Zitat). Die Pläne, die den Juden unterstellt werden, gipfeln in der Behauptung, sie würden den U-Bahn-Bau in Paris und London nur finanzieren, um die so unterminierten Hauptstädte in die Luft sprengen zu können, falls sich ihre Regierungen gegen die jüdische Weltherrschaft wehren würden, die das Ziel all dieser Aktionen sei. Für gläubige Juden sind die „Protokolle“ leicht als Fälschung zu erkennen, da (für strenge Monotheisten undenkbar) auf den "indischen Gott Wischnu" Bezug genommen und der Sanhedrin nur als "gelehrte Älteste von Zion" umschrieben wird.

Seit ihrer ersten Verbreitung zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehören diese sogenannten Protokolle zu den Standardwerken des Antisemitismus.

Vorgeschichte

Eine Vorlage des Texts der „Protokolle“ ist die satirische Schrift Dialogue aux enfers entre Machiavel et Montesquieu (Dialog in der Hölle zwischen Machiavelli und Montesquieu) des Franzosen Maurice Joly, die 1864 anonym im Ausland (in Genf) erschien. In dem fiktiven Dialog zwischen Machiavelli und Montesquieu spielen Juden keinerlei Rolle. Vielmehr attackiert Joly über die Figur des Machiavelli Napoléon III., wofür er trotz umfangreicher Verschleierungsversuche seiner Urheberschaft schließlich verhaftet und zu fünfzehn Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Joly selbst hat, wie Umberto Eco in einer Untersuchung zu den Protokollen zeigte, Anleihen beim französischen Autor Eugène Sue gemacht, dessen Kolportageroman Les Mystères du Peuple (1856) eine Quelle für die Dialoge war.

Bei der Ausformung des Mythos spielte auch der Sensationsroman Biarritz (1868) des deutschen Postbeamten und Schriftstellers Hermann Goedsche eine Rolle, der diesen unter seinem Pseudonym Sir John Retcliffe veröffentlichte. Im Roman ist von einer Versammlung auf dem Friedhof von Prag die Rede, auf der Vertreter der 12 Stämme Israels die Fortschritte bei dem Plan zur Eroberung der Welt besprechen.

Diese Szene erscheint 1876 in einer russischen Schrift erneut, schildert aber die bei Goedsche noch fiktive Geschichte bereits als Tatsachenbericht. Ein Jahr später tauchten die Reden in Deutschland, Frankreich und Österreich auf. Teilweise wurden die Reden einer einzigen Person zugeschrieben und als „Die Rede des Rabbiners“ wiederveröffentlicht.

1881 druckte die französische rechtskatholische Zeitung Le Contemporain die Geschichte etwas modifiziert ab, indem die zwölf Reden zu einer einzigen zusammengefasst wurden. Le Contemporain gab an, den „Bericht“ aus einem bald erscheinenden Buch des englischen Diplomaten „Sir John Readcliff“ (sic!) übernommen zu haben.

Der Autor und Fälscher der Protokolle ist nicht sicher bekannt. Viele Experten haben ihn bisher in den Kreisen der zaristischen Geheimpolizei Ochrana vermutet. Besonders Pjotr Iwanowitsch Ratschkowski (1853-1910), Leiter der Abteilung für Auslandsfragen in Paris und sein Assistent Matwei Golowinski (1865-1920) stehen im Verdacht, die Protokolle verfasst zu haben, um damit Zar Nikolaus II. von der Schädlichkeit des Liberalismus zu überzeugen. Forschungen jüngeren Datums verweisen allerdings eher auf mehrere Urheber als auf einen einzelnen Autor. Dies legt die Entstehungsgeschichte der Protokolle nahe, wie die Rekonstruktion des Urtextes auf der Grundlage der verschiedenen frühen russischen Textvarianten durch den italienischen Literaturwissenschaftler Cesare De Michelis ergibt.

Geschichte

1869 wurde in Russland unter dem Pseudonym Osman-Bej die Broschüre Kniga Kagala publiziert, auf Deutsch Das Buch von der Kahal. Der Autor Jakov Aleksandrovic Brafman (ca. 1825-1879) war als Konvertit vermutlich der hebräischen Sprache mächtig.

Auf Kniga Kagala soll die frühe Version der eigentlichen Protokolle zurückgehen, die im August und September 1903 in der St. Petersburger Zeitung Znamia publiziert wurden. Doch die Version, die schließlich weltweit verbreitet wurde, stammt aus der zweiten Ausgabe des Buchs von Sergej Nilus (1862-1929): Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde, erschienen 1905.

Nach dem vergleichsweise großen Aufsehen, das das Erscheinen der „Protokolle“ in Russland erregte (sie wurden in Moskau von den Kanzeln verlesen), interessierten sich in den folgenden Jahren nur wenige für die Textsammlung, die zunehmend als Verschwörungstheorie durchschaut wurde. Das änderte sich mit der russischen Revolution und dem anschließenden Bürgerkrieg, als die konterrevolutionären „Weißen“ die „Protokolle“ zum Verständnis des ihnen sonst unbegreiflichen Geschehens heranzogen. Von Emigranten wie dem "Baltendeutschen" Alfred Rosenberg wurden sie nach West- und Mitteleuropa gebracht, weil man hoffte, mit ihnen Unterstützung gegen die Bolschewiki organisieren zu können. In Deutschland erschienen Übersetzungen von Theodor Fritsch und Ludwig Müller von Hausen (unter dem Pseudonym Gottfried zur Beek), letztere brachte es allein bis 1938 auf 22 Auflagen. Die erste deutsche Ausgabe erschien im Jan. 1920 (mit dem irreführenden Impressum "1919" unter dem Titel Die Geheimnisse der ...), Rosenbergs Teil-Veröffentlichung im "Völkischen Beobachter" sowie als Text samt Kommentar (zuerst 1923) wurde ein publizistischer Erfolg. Hitler berief sich in Mein Kampf auf sie, Julius Streicher pries sie in seinem Stürmer an. Hitler scheute sich nicht, das Protokolle-Zitat „Alles, was dem Volke Juda nützt, ist moralisch und heilig“ umzumünzen in „Recht ist, was dem deutschen Volk nützt“. Die „Protokolle der Weisen von Zion“ wurden zu einem Basistext des Nationalsozialismus. Treffend betitelt der amerikanische Historiker Norman Cohn sein Buch über die Protokolle mit „Rechtfertigung für den Völkermord“ („Warrant for genocide“).

Die englische Übersetzung der Protokolle unter dem Titel The Jewish Peril kam Anfang 1920 auf den britischen Markt. Die konservative Morning Post brachte die Textsammlung, bezweifelte aber deren Echtheit. Nachdem die Times das Buch zunächst sehr zustimmend rezensiert hatte, gelangte Philip Graves, langjähriger Korrespondent des Blattes, 1921 in Konstantinopel an ein Original des Joly-Buchs und deckte die Fälschung des authentischen Dokumentes auf.

In den USA brachte der Industrielle Henry Ford The International Jew: The world's foremost problem heraus, das die Protokolle propagierte. Die Publikation wurde in 16 Sprachen übertragen. Fortan reisten die Protokolle um die Welt, nach Frankreich, Norwegen, Dänemark, Polen, Bulgarien, Italien, Griechenland und erreichten schließlich sogar Japan und China.

Auch juristische Maßnahmen gegen die Herausgeber der Protokolle zwischen 1933 und 1935 in Bern halfen nicht. In ihrem Urteil von Mai 1935 erklärten die Richter die Protokolle zwar als Plagiat und Schundliteratur und verurteilten die Herausgeber zu einer Geldstrafe, das Urteil wurde jedoch im November 1937 aus formaljuristischen Gründen von einer höheren Instanz kassiert.

1938 wurden auf einer "Islamischen Parlamentarierkonferenz zugunsten Palästinas" der Muslimbrüder arabische Übersetzungen der "Protokolle" und von Hitlers "Mein Kampf" verteilt, womit die Karriere dieser Schriften im islamisch geprägten Raum begann.

Gegenwart

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die Protokolle in West- und Mitteleuropa aus dem öffentlichen Blickfeld verschwunden. In Deutschland wird ihre Verbreitung als Volksverhetzung strafrechtlich verfolgt. Nur noch wenige deutsche Antisemiten, wie etwa das ehemalige RAF-Mitglied und heutige Rechtsanwalt Horst Mahler, berufen sich auf die Protokolle.

Es gibt dennoch einen zwar verschwiegenen, aber ausgeprägten Antisemitismus in esoterischen Kreisen, deren teilweise illegale Publikationen unter dem Ladentisch kursieren, z. B. das Buch Geheimgesellschaften im 20. Jahrhundert von Jan van Helsing (Pseudonym des Deutschen Jan Udo Holey). Holey verbreitet seit 1995 in dem dreibändigen Buch, das sich bis zum Verbot 1996 (aber auch danach noch) gut verkaufte, ebenfalls die Protokolle, diesmal in esoterisch-okkultistischer Interpretation. Daneben listete er nahezu alle vermeintlichen Übeltäter wieder auf, die zum Repertoire rechtsextremistischer Verschwörungstheoretiker gehören: die Illuminaten, Freimaurer, Außerirdischen etc. In so einer revisionistischen Geschichtssicht taucht Hitler als Marionette der „Weisen von Zion“ auf, Juden seien somit am Holocaust gleichsam selbst schuld. Ebenso führt der esoterische Autor Stefan Erdmann die Textsammlung als Beleg für eine angestrebte „Neue Weltordnung“ an und behauptet, sie seien „unzweifelhaft“ „bereits zu großen Teilen umgesetzt“. Ähnliches nimmt der der Theorie des Sedisvakantismus nahestehende Theologe Johannes Rothkranz in seinem Buch „Die Protokolle der Weisen von Zion erfüllt“ an.

Gleichzeitig hat sich der Glaube an das jüdische Welteroberungsprogramm insbesondere auch in islamischen Ländern verbreitet. Bis 1970 wurden mindestens neun Editionen der Protokolle in der arabischen Welt gedruckt. Heute schätzt man ihre Verbreitung auf 60 verschiedene arabische Editionen, die in den Metropolen zirkulieren und im Internet in vielen Sprachen zugänglich sind. In Ägypten wurde 2002 eine Fernsehserie ausgestrahlt, die auf den „Protokollen“ beruhte; 2004 folgte ein libanesischer, Hisbollah-naher Sender. Aus arabischen Ländern stammende fremdsprachige Ausgaben wurden für das Ausland gedruckt, unter anderem für Schwarzafrika, und Länder, in denen israelische Entwicklungshelfer tätig waren. Sie erlebten dabei zahlreiche Bearbeitungen: ein arabischer Publizist beschrieb sie als Protokolle einer zionistischen Geheimversammlung, die 1954 in Budapest stattfand; ein anderer als Protokolle des ersten zionistischen Weltkongresses 1897 in Basel. Auch die Schüler der 10. Jahrgangsstufe in den Gebieten der Palästinensischen Autonomie nehmen die „Protokolle“ als „geheime Entscheidung des ersten zionistischen Kongresses“ im Unterricht durch. Eine deutschsprachige islamistische Website bietet den ungekürzten Text als PDF-Datei zum Herunterladen. Auf der Frankfurter Buchmesse 2005 wurden am Stand des Iran die Protokolle in einer von der staatlichen Islamic Propaganda Organisation herausgegebenen Fassung unter dem Titel „Jewish Conspiracy“ zum Verkauf angeboten, ohne dass Messeleitung oder Polizei einschritten. Die islamistische Hamas-Bewegung, die im Januar 2006 die palästinensischen Wahlen gewonnen hat, beruft sich in Artikel 32 ihrer Charta auf die „Protokolle“.

Die „Protokolle der Weisen von Zion“ tauchten Mitte der Neunziger auch in Osteuropa wieder auf, wurden zuvor in Afrika und Südamerika, Pakistan, Malaysia und Japan veröffentlicht.

Im Jahr 2001 wurden sie in Deutschland durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften indiziert.

Insbesondere die russisch-stämmige und -sprachige Minderheit in den baltischen Staaten Estland, Lettland und (weniger) Litauen orientiert sich angesichts der von ihr als negativ empfundenen Entwicklungen und im Zuge einer wiederaufflammenden orthodoxen Religiosität, die so etwas wie den Zusammenhalt mit dem verlorenen „Mutterland“ garantiert, an den „Protokollen“. Die Texte selbst und von ihnen sich herleitende Pamphlete und Schriften liegen in den großen Kathedralen von Tallinn und Riga offen aus und werden von der orthodoxen Geistlichkeit bereitwillig propagiert und als Erklärungsmodell für die sich wandelnden Verhältnisse angeboten. Die Regierungen der neuen EU-Staaten intervenieren bislang nicht dagegen. In Deutschland ist die Verbreitung der "Protokolle" in Kirchen sehr selten, sie wurden am 5. Dezember 2004 am Schriftenstand der katholischen Pfarrei St.Magdalena in Ottobrunn offen propagiert.

In den USA sorgten in den siebziger Jahren die rechtsextremen Gruppierungen National States' Rights Party und die California Noontide Press für den Vertrieb der Verschwörungstheorie. Von Vertretern der rechtsextremen Militias werden sie heute ebenso propagiert wie von den Anhängern der sektiererischen Nation of Islam.

Eine für heute aufbereitete Fassung hat 1991 der Autor Cronberg unter dem Titel Weltpolitik vom Sinai im 20. Jahrhundert. Ein Blick in die Werkstatt der unsichtbaren Väter in einem Verlag der Ludendorffer veröffentlicht. <ref> Cronberg, Arnold: Verlag Hohe Warte von Bebenburg, Pähl </ref>


Zitate

Um den paranoiden Argumentationsstil der Protokolle beispielhaft vorzuführen, seien hier einige typische Zitate angeführt:

„Unsere Losung ist: Gewalt und Hinterlist. Nur die Gewalt allein siegt in der Politik, insbesondere dann, wenn sie in den für einen Staatsmann unentbehrlichen Talenten verborgen ist.“

„Wir waren die ersten, die einst dem Volke die Worte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit hinwarfen. Worte, die seither so oft von unwissenden Papageien nachgeplappert wurden, die, durch diesen Lockruf von überall her angezogen, die Wohlfahrt der Welt, die wahre persönliche Freiheit, die einst so wohl geschützt vor dem Druck des Pöbels war, nur zerstörten. Unsere Schlagworte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit brachte mit Hilfe unserer geheimen Agenten in unsere Reihen ganze Legionen, die unsere Fahnen mit Begeisterung trugen.“

„Die Presse verkörpert die sogenannte Freiheit. Aber die Staaten haben nicht verstanden, diese Macht zu benützen und so ist sie in unsere Hände gefallen. Durch die Presse errangen wir unseren Einfluss, blieben aber dabei doch im Dunklen. Dank der Presse haben wir in unseren Händen das Gold angehäuft.“

„Unsere Zeitungen werden von allen Schattierungen sein – aristokratisch, republikanisch, revolutionär, sogar anarchistisch – natürlich nur so lange, als die Verfassung besteht ... Gleich dem indischen Gotte Wischnu werden sie hundert Hände haben, und jede davon wird eine gewünschte öffentliche Meinung am Finger haben.“

„Wir werden dem Arbeiter als die Befreier von seiner Unterdrückung erscheinen, indem wir ihm vorschlagen, in die Reihen unserer Armeen von Sozialisten, Anarchisten und Kommunisten einzutreten. Diese Gruppen fördern wir stets, wobei wir den Schein erwecken, dass wir ihnen aus dem Gefühle der Brüderlichkeit und der Humanität, dieser von unserem sozialistischen Freimaurertum verkündeten Grundsätzen, helfen wollen.“

„Unsere Macht beruht auf dem dauernden Hunger und der Schwäche des Arbeiters, weil er dadurch unserem Willen unterworfen und er weder Kraft noch Energie haben wird, sich unserem Willen zu widersetzen. Der Hunger verleiht dem Kapital mehr Rechte über den Arbeiter, als jemals die gesetzliche Macht der Könige dem Adel verleihen konnte. Durch Not, Neid und Hass werden wir die Massen lenken und uns ihrer Hände bedienen, um alles zu zermalmen, was sich unseren Plänen entgegenstellt.“

„Erinnern Sie sich an die Französische Revolution. Die Geheimnisse ihrer Vorbereitung sind uns wohl bekannt, denn sie war das Werk unserer Hände. Seit diesem Zeitpunkte haben wir die Völker von einer Enttäuschung zur anderen geführt, damit sie sich von uns ab- und dem Könige aus dem Blute Zions zuwenden, den wir für die Welt bereithalten.“

„Sie werden einwenden, dass man sich gegen uns mit bewaffneter Hand erheben werde, wenn man vorzeitig merkt, um was es sich handelt. Für diesen Fall besitzen wir ein so furchtbares Mittel, dass selbst die tapfersten Herzen erzittern. Bald werden in allen Hauptstädten Untergrundbahnen gebaut sein; von dort aus werden wir alle Städte samt allen ihren Einrichtungen und ihren Urkunden in die Luft sprengen.“

Fußnoten

<references/>

Siehe auch

Literatur

  • Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft Frankfurt: EVA, 1962, 531ff. (häufige Neuaufl.)
  • Ben-Itto, Hadassa: „Die Protokolle der Weisen von Zion“ Anatomie einer Fälschung Aufbau, Berlin 1998
  • Benz, Wolfgang: Diffamierung aus dem Dunkel. Die Legende von der Verschwörung des Judentums in den „Protokollen der Weisen von Zion“ in: Uwe Schultz (Hrsg.), Große Verschwörungen. Staatsstreich und Tyrannensturz von der Antike bis zur Gegenwart, München 1998
  • dsb.: Die Protokolle der Weisen von Zion. Die Legende von der jüdischen Weltverschwörung Beck, München 2007 ISBN 9783406536137 ISBN 3406536131 (Welche Bedürfnisse nach Welterklärung die "Protokolle" erfüllen, wie Legendenbildung funktioniert und welchen Sinn Mythen stiften)
  • Bodek, Andrej: Die "jüdische Weltverschwörung" oder Die Protokolle der Weisen von Zion In: Die Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte, 46, 1999, S. 121-126
  • Bronner, Eric Stephen: Ein Gerücht über die Juden. Die Protokolle der Weisen von Zion und der alltägliche Antisemitismus Propyläen Verlag, Berlin 1999, ISBN 3549057806
  • Cohn, Norman: Die Protokolle der Weisen von Zion. Der Mythos der jüdischen Weltverschwörung Übers. Karl Röhmer (Warrant for genocide) Elster, Baden-Baden 1998 ISBN 3891512619
  • De Michelis, Cesare G.: The Non-Existent Manuscript: A Study of the 'Protocols of the Sages of Zion'. Univ. of Nebraska Press, 2004, 419 S., ISBN 0803217277, bisher ausführlichste textkritische Untersuchung zu den Quellen, siehe Rezension unter Weblinks: H-Soz-u-Kult
  • Eco, Umberto: Fiktive Protokolle, in: ders., Im Wald der Fiktionen. Sechs Streifzüge durch die Literatur, München 1994, S. 155-184. Vorabdruck unter dem Titel: Eine Fiktion, die zum Albtraum wird. Die Protokolle der Weisen von Zion und ihre Entstehung, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. Juli 1994.
  • Eisner, Will: Das Komplott – Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion, als Comic („Graphic Novel“), DVA, Sept. 2005, ISBN 3-42105893-8
  • Hagemeister, Michael: Die „Protokolle der Weisen von Zion“ und der Basler Zionistenkongress von 1897, in: Heiko Haumann (Hg.): Der Traum von Israel. Die Ursprünge des modernen Zionismus, Weinheim 1998, S. 250-273
  • dsb.: Die "PdWvZ". Einige Bemerkungen zur Herkunft und zur aktuellen Rezeption in: Russland und Europa. Historische und kulturelle Aspekte eines Jahrhundertproblems Red.: Erhard Hexelschneider. Verlag Rosa-Luxemburg-Verein & Jenaer Forum für Bildung und Wissenschaft, Leipzig 1995 ISBN 3929994445 (insbes. zur Rezeption im postsowjetischen Russland sowie zu Nilus)
  • Pfahl-Traughber, Armin: Die Protokolle der Weisen von Zion. Der Nachweis der Fälschung und die tatsächliche Entstehungsgeschichte In: Beiträge zum Verständnis des jüdischen Schicksals in Vergangenheit und Gegenwart 46. Jg. 1990, H. 1, S. 22-31
  • Rothkranz, Johannes: Die Protokolle der Weisen von Zion erfüllt. Band I (2 Teile) Anton Schmid, Durach 2006 ISBN 3938235012
  • Sammons, Jeffrey L. (Hg): Die Protokolle der Weisen von Zion. Die Grundlage des modernen Antisemitismus. Eine Fälschung Text und Kommentar. 2. Aufl. 2001. Wallstein, Göttingen 1998 ISBN 389244191x
  • Sokolowsky, Kay: Wer steckt dahinter? Die 99 wichtigsten Verschwörungstheorien Köln 1998, S. 132-144
  • Tilly, Michael: Die "Protokolle der Weisen von Zion" und der Mythos der jüdischen Weltverschwörung In: Sachor. Beiträge zur jüdischen Geschichte 19, 2000, S. 67-75

Weblinks


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