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Asereth
haDib'roth
Aus der Torah
Schmoth/Ex 18:1-20:23
und
Schmoth/Ex 21:1-24:18
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-
ICH
bin dein G'tt,
der ich dich führte aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der
Dienstbarkeit.
-
Nicht sei dir
andere G'ttheit
mir ins Angesicht.
Nicht mache dir Schnitzgebild, - und alle Gestalt,
die im Himmel oben, die auf Erden unten, die im Wasser unter der Erde
ist,
neige dich ihnen nicht,
diene ihnen nicht,
denn ICH dein G'tt bin ein eifernder G'ttherr,
zuordnend Fehl von Vätern ihnen an Söhnen, am dritten und vierten Glied,
denen die mich hassen,
aber Huld tuend ins tausendste
denen die mich lieben, denen, die meine Gebote wahren.
-
Trage nicht
SEINEN deines G'ttes Namen
auf das Wahnhafte.
denn nicht straffrei läßt ER ihn, der seinen Namen auf das Wahnhafte
trägt.
-
Gedenke
des Tags der Feier, ihn zu heiligen.
Ein Tagsechst diene und mache all deine Arbeit,
aber der siebente Tag
ist Feier IHM, deinem G'tt:
nicht mache allerart Arbeit,
du, dein Sohn, deine Tochter,
dein Dienstknecht, deine Magd, dein Tier,
und dein Gastsasse in deinen Toren.
Denn ein Tagsechst
machte ER
den Himmel und die Erde,
das Meer und alles, was in ihnen ist,
am siebenten Tag aber ruhte er,
darum segnete er den Tag der Feier, er hat ihn geheiligt.
-
Ehre
deinen Vater und deine Mutter,
damit sie längern deine Tage
auf dem Ackerboden, den ER dein G'tt dir gibt.
-
Morde nicht.
-
Buhle nicht.
-
Stiehl nicht.
-
Aussage nicht
gegen deinen Genossen als Lügenzeugen.
-
Begehre nicht
das Haus deines Genossen,
begehre nicht das Weib deines Genossen,
seinen Knecht, seine Magd, seinen Ochsen, seinen Esel,
noch allirgend, was deines Genossen ist.

[Vergrößerung]
Shmoth/Exodus 20 (nach Buber - Rosenzweig)
-
ICH bin ''der
Ewige'', dein G'tt, der dich herausgezogen aus dem Lande Ägypten, aus
einem Sklavenhaus.
-
Nicht sei dir
andere G'ttheit vor mir. Nicht mache dir Statuen noch irgend ein Bild,
sei es vom Himmel ringsoben, von der Erde ringsunten und vom Wasser
ringsunter der Erde. Werfe Dich ihnen nicht hin, diene ihnen nicht, denn
ICH ''der Ewige'', dein G'tt bin ein eifernder G'tt, bedenke Verfehlung
von Vaetern an Soehnen, am dritten und vierten Glied, meinen Hassern,
aber in Liebe zugewandt ins tausendste den, mich Liebenden und meine
Gebote wahrenden.
-
Fuehre nicht den
Namen ''des Ewigen'' zur Nichtigkeit, denn nicht freispricht ''der
Ewige'' jenen, der seinen Namen zur Nichtigkeit fuehrt.
-
Gedenke des Tages
des Shabath, zu seiner Heiligkeit.
Sechs Tage arbeite und tu Dein Werk - und der siebente Tag, der Shabath
des ''Ewigen'', Deines G'ttes, tu keine Arbeit, Du, Dein Sohn, Deine
Tochter, Deine Arbeiter und Arbeiterinnen, Deine Tiere und Dein Fremder
der in Deinen Toren. Denn sechst Tage machte ''der Ewige'' den Himmel
und die Erde, das Meer und alles, was in ihnen - und ruhte am siebenten
Tage, darum segnete ''der Ewige'' den Shabath-Tag und heiligte ihn.
-
Ehre deinen Vater
und deine Mutter, damit von Bestand seien Deine Tage auf der Erde, die
''der Ewige'' Dein G'tt dir gibt.
-
Nicht morde
-
Nicht untreue
-
Nicht stehle
-
Nicht sage aus
gegen deinen Naechsten zur Luege.
-
Nicht neide deinem
Naechsten Haus, nicht neide deinem Naechsten Frau, Knecht, Magd, Ochsen,
Esel, noch sonstiges was Deines Naechsten.
Aus der Rede Gershom
Scholems während einer kleinen Feier zum Abschluß der Arbeit an der
Schriftverdeutschung (1961): "Inzwischen ... ist Ihr Werk durch mehr als den
Schmelztiegel der Kritik gegangen. Es hat sich als historische Leistung
bewährt... Und der stärkste, hartnäckigste und entschlossenste Kritiker
ihres Werkes waren Sie selbst, der Künstler, der Sprachmeister und der homo
religiosus, der unablässig um die Genauigkeit und Ausdrucksfülle rang, die
Ihren lntentionen allein entsprechen konnten. Sie machen dem Leser nichts
vor und schenken ihm nichts. ... Nirgends haben Sie geglättet, nirgends
haben Sie etwas gefällig gemacht. Ja, im Gegenteil: Sie haben ein besonderes
Ohr dafür gehabt, wo auch im scheinbar problemlosen Fluß die Klippen und
Schwierigkeiten stecken. Ich hätte fast gesagt: Sie haben den Text
aufgerauht, um ihn so desto unmittelbarer an den von solcher Rede
betroffenen Leser heranzubringen. ... Kein Füllwort, keine Übergänge, wo das
Hebräische keine kennt. Keine Firlefanzereien mit dem Erhabenen, wo es in
seiner eigenen Größe und Grobheit dasteht. ... In dieser Genauigkeit, die
sich nichts vorzumachen sucht, liegt auch ein weiterer Segen Ihres Werkes.
Ihre Übersetzung ist nämlich nicht nur Übersetzung, sie ist, ohne doch ein
Wort der Erklärung als solche hinzuzufügen, zugleich auch Kommentar."
Quellen:
Hirsch, Leo - Juedische Glaubenswelt - Victor Goldschmidt Verlag, Basel,
1978.
Sidur S'fath Emeth - Victor Goldschmidt Verlag, Basel, 1972.
Die Schrift nach Buber - Rosenzweig

BaKeSh ShaLOM VeRaDFeHU
Bitte um Frieden und jage ihm nach
Zum Inhaltsverzeichnis: Jahaduth
Falls Sie es noch nicht herausgefunden haben:
Jahaduth ist Judentum auf hebraeisch.
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