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Brukhim haBaim leSukath haShalom: [haGalil
Sounds for Sukoth]
Das
Laubhüttenfest:
Mo'adim v'cHagim leSimchah
Chol haMoed
In Israel und den meisten
liberalen Gemeinden der Galluth (Diaspora), wird nur der erste Tag von
Sukoth als Jom tow gefeiert. Zwischen dem ersten Tag (bzw.
dem zweiten Tag, bei orthodoxen Gemeinden der Galluth) und der
Abschlußfeier (16/17.- 21.Tischri) liegen die Halbfeiertage (Chol
haMoed). An Halbfeiertagen
sollen aufschiebbare Arbeiten nicht ausgeführt werden, in Beruf und
Geschäft soll dies aber zu keinen Einbußen führen. Die
MorgenG'ttesdienste enthalten spezielle Passagen, wie Torah-Lesung und
Zusatz-Halel. Ausserdem finden Hakafoth mit dem "Hoschana!" statt (nicht
am Schabath chol haMoed).
Hoschana rabah
Der letze der Halbfeiertage (also
der siebte Tag von Sukoth) heißt "Hoschana rabah", da an diesem Tag
sieben Hakafoth (Rundgänge um die Bimah, mit Hoschana und den "vier
Arten") stattfinden.
Schmini Azereth
Der Achte (Schmini) zum Abschluß
(Azereth), das ist der 8.Tag von Sukoth (in der Diaspora auch der 9.Tag)
ist ein Feiertag für sich und beginnt auch wieder am Vorabend. Er hat
keine besonderen Zeremonien oder Rituale. Er wird jedoch wie jeder
Feiertag begrüßt mit Festlichtern, Kidusch Schehechäjanu. Es gilt das
Ruhegebot für Jom tow. Das Musaf (Zusatzgebet) enthält die Tfilath
haGeschem, eine besondere Bitte um Regen. Etliche Gemeinden halten ein
Jiskor, eine Totengedenkfeier.
Simchath Torah
Am Abend des Schmini Azereth
beginnt Simchath Torah, das Fest der Torahfreude. Dieses wird erst seit
dem 9. Jahrhundert (allg.Z.) explizit gefeiert. Seit jeher findet zu
diesem Zeitpunkt jedoch der jährliche Zyklus der
Paraschoth, der
wöchentlichen Torahlesungen, seinen Abschluß.
Simchat Torah folgt direkt auf
Schmini Azereth, d.h. ein Feiertag folgt dem nächsten. Beim Lichtzünden
wird deshalb Feuer von einer bereits vorhandenen Flamme genommen - nach
Einbruch der Dunkelheit, denn an Feiertagen ist es nicht erlaubt neue
Flammen zu erzeugen.
Der Segensspruch lautet wie
immer: "Gelobt Du, Ewiger, unser G'tt, König der Welt, der uns geheiligt
mit seinen Geboten und uns geboten anzuzünden die Kerze des Festtages".
"Barukh Atah -''''-
Elohejnu Melekh haOlam, ascher kidschanu beMizvothav vezivanu lehadlik
Ner schel Jom tow!"
Die letzte Passage der Torah (der
Abschluß des Buches haDewarim, das V. Buches Mose) wird gelesen und die
erste Passage des Buches
beReschith
(das I.Buch Mose) folgt.

Zur Feier des Tages werden (schon
am Erew Simchath Torah) alle vorhandenen Torahrollen, aus dem "Schrank
des Heiligen" = "Aron haKodesch" herausgehoben und unter Tanz und Gesang
finden sieben Umzüge statt. An diesen Hakofoth nehmen auch die Kinder
teil, anstelle der Torahrollen tragen sie Fähnchen mit Abbildungen der
Torah. Am Morgen des Simchath Torah werden die Umzüge wiederholt.
Anschließend findet die feierliche Beendigung der Torahlesung (diese
ehrenvolle Aufgabe nimmt der zur Lesung aufgerufene Chatan Torah
"Bräutigam der Torah" wahr, und gleichzeitig der Neubeginn der Lesung
(diese ehrenvolle Aufgabe nimmt der zur Lesung aufgerufene Chatan
Berschith "Bräutigam am Anfang" wahr) mit dem 1. Buch der Torah statt.
Durch die Zuweisung der Funktion der Chatanim ist es der Gemeinde
möglich einzelne Mitglieder in besonderer Weise Ehre zu erweisen,
grundsätzlich wird an diesem Tage aber jeder am G'ttesdienst
teilnehmende Mann zur Torahlesung aufgerufen! Ebenso werden alle Kinder
unter dem Bar Mizvah-Alter gemeinsam zur Torahlesung aufgerufen, dies
unter der Aufsicht eines Erwachesenen, der die Ehre hat Chatan kol
haNe'arim ("Bräutigam aller Jugend") zu sein. Er beschenkt die Kinder
anschließend mit Süßgkeiten und soll ihre Liebe zur Torah fördern. Die
drei Chatanim bewirten anschließend die gesamte Gemeinde, falls dazu
nicht die Synagogengemeinde insgesamt einlädt.
Nach der Feier geht man zu Kidusch
und Mittagstisch, am Abend, d.h. nach Einbruch der Dunkelheit wird die
"Festwoche" durch die "Hawdalah" abgeschlossen.
In Israel und den meisten
liberalen Gemeinden der Galuth (Diaspora), werden Schmini Azereth und
Simchath Torah als ein Feiertag begangen. Bereits am Abend des letzten
Halbfeiertages (Hoschana rabah) finden Torahumzüge mit Gesang und Tanz
statt. Am Morgen des 22.Tischri (in der Galluth Schmini Azereth) wird
dann die Tfilath haGeschem als auch der Jiskor abgehalten und direkt
anschließend beginnen die sieben Hakafoth mit den Torahrollen. Besonders
in Israel hat es sich eingebürgert die Feiern mit musikalischen
Darbietungen zu krönen. Zur Hawdalah finden Hakafoth häufig im Freien
statt. In den Höfen der Synagogen und auf größeren Plätzen spielen
Kapellen, es wird zu Tanz und Gesang gebeten.

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