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Wo immer du die Fußspuren
eines Menschen
G'tt sagte zu Mose: "Siehe, ich stehe vor dir G'tt
- G'ttes Heiligkeit sei gepriesen! - sagte damit: "Wo immer du die Fußspuren
eines Menschen findest, da bin ich vor dir."
(Mechilta, d.h. Richtschnur. Ein halachischer Midrasch (d.h.
rabbinische Auslegung) aus dem 2.Jh. allg.Z. zum Buch Exodus, Rabbi Jischma'el
zugeschrieben).
Wie die Wüste,
das Feuer
und der Regen
Warum ist die Thora nicht innerhalb des Landes Israel gegeben worden? - Damit
die Nationen der Welt keine Ausrede haben und sagen können: "Die Thora ist im
Land Israel gegeben worden, deshalb nehmen wir sie nicht an." Darum also wurde
sie in der Wüste, in einem Niemandsland, in aller Öffentlichkeit und in aller
Offenheit gegeben. Drei Dingen gleicht die Thora: Der Wüste, dem Feuer und dem
Regen. Denn wie diese Dinge für alle Lebewesen umsonst sind, so sind auch die
Worte der Thora für alle Lebenwesen umsonst.
(Mechilta beChodesch 5)
Allein nach dem Maß
ihrer guten Werke
Ich bezeuge bei Himmel und Erde: Sei ein Mensch jüdisch oder nicht jüdisch, Mann
oder Frau, versklavt oder frei - auf allen Menschen ruht der Geist G'ttes allein
nach dem Maß ihrer guten Werke.
(Seder Elijahu Rabah, 10.Jh., auch Tanna dewe Eljahu
oder Agadath Bereschith, Midrasch zum Sefer Bereschith).

Rosch haSchanah und Jom Zom Kipur
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