
Der "Stolz der islamischen Völkerschaften":
Der
freigelassene Mörder Kuntar wird ausgiebig und begeistert gefeiert
Zehntausende Libanesen, unter Ihnen höchste Staatsvertreter, haben in dieser
Woche den mehrfachen Mörder Samir Kuntar wie einen Nationalhelden begrüßt und
die Feierlichkeiten gehen weiter, nachdem der libanesische Druse im Rahmen eines
Gefangenenaustauschs, zusammen mit vier weiteren Libanesen, aus israelischer
Haft entlassen worden war...
Naharijah im April 1979:
Was hat
Samir Kuntar getan?
Smadar Haran-Kaiser, die bei dem Überfall in Naharijah ihren Ehemann Dani
und ihre beiden Töchter Einat (4) und Yael (2) verloren hat, schrieb an Premier
Olmert, sie stehe einer Freilassung des Mörders ihrer Familie nicht im Wege und
wünsche sich das Glück der Familien Goldwasser und Regev. Es ist ihr aber ein
wichtiges Anliegen, dass die Welt erfährt, "was Kuntar uns angetan hat"...
Ja oder Nein?
Umfrage zum
Gefangenenaustausch
Nach dem Austausch zwischen Israel und der Hisbollah sind die Meinungen
geteilt. Insbesondere die barbarischen Reaktionen der Hisbolla und die
libanesischen Willkommensfeiern für den Kindermörder Sami Kuntar lassen viele an
der Verhältnismäßigkeit der Vereinbarung zweifeln. Was meinen Sie?...
Europäische Presseschau:
Gefangenenaustausch in Nahost
Israel und die libanesische Schiitenorganisation Hisbollah haben einen
Gefangenenaustausch ausgehandelt: Die Leichen zweier israelischer Soldaten,
deren Entführung vor zwei Jahren einen Krieg zwischen den beiden Staaten
ausgelöst hatte, wurden gegen die sterblichen Überreste von 200 Libanesen
eingetauscht - außerdem fünf Terroristen...
Ehud Goldwasser und Eldad Regev:
Tausende nehmen an Beisetzung teil
Die von der libanesisch-islamistischen
Terrormiliz Hisbolla verschleppten und getöteten Soldaten Ehud Goldwasser und
Eldad Regev wurden heute auf Militärfriedhöfen in Nordisrael beigesetzt. Die
libanesische Hisbollah-Miliz hatte die Leichen gestern an Israel übergeben...
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| Ehud Goldwasser |
Eldad Regev |
Hören: [Galej ZaHaL]
Do. 17-07-2008:
Eldad Regev wird heute beerdigt. Gegen
Mittag verließ der Sarg das Shraga-Camp und passiert nun, auf dem Weg zum
Militärfriedhof in Haifa, das Haus der Familie in Kirjath Mozkin.
Ehud Goldwasser wurde bereits am Vormittag in Naharijah beerdigt. Tausende
begleiteten ihn auf seinem letzten Weg.
Ihjeh Sikhram barukh!
Erbarmungsloser Naher Osten:
Sieg und
Niederlage für Olmert und Nasrallah
Für Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah ist der
unproportionale Gefangenenaustausch von zwei toten israelischen Soldaten für 199
libanesische Leichen und fünf lebenden Gefangenen, darunter dem Symbol des
Widerstandes, Samir Kuntar, ein großer Sieg. Kein arabischer Staat habe es
geschafft, den vor 30 Jahren zu lebenslanger Haft verurteilten mehrfachen Mörder
frei zu schlagen...
Der Vermittler:
Die deutsche Rolle
beim Gefangenenaustausch
Die graue Eminenz, die jenseits vom Rampenlicht
den Gefangenenaustausch zwischen der libanesischen Miliz Hisbollah und dem Staat
Israel vermittelt hat, ist der BND-Mann Gerhard Konrad. Manche schreiben seinen
Nachnahmen auch mit einem „C“. Eine Nachfrage beim Auswärtigen Amt in Berlin,
wie denn der Name richtig zu schreiben sei, blieb unbeantwortet. Bei manchen
Medien in Deutschland gilt er als so geheim, dass er nur Gerhard K. genannt
wird...
"Wir zahlen einen hohen Preis":
Ein Staat trauert
"Es ist hart, es ist hart", teilte Eldad Regevs
Vater Zvi dem Armeefunk mit. "Es ist hart zu sehen, wie ein Sarg auf den Boden
gestellt wird und dann ein anderer. Es war fürchterlich, dies zu sehen,
fürchterlich. Ich habe darum gebeten, den Fernseher auszuschalten – ich wollte
es nicht sehen. Wir haben unser Bestes gegeben, um Udi und Eldad nach Hause zu
holen, selbst in diesem Zustand. Die ganze Zeit haben wir gehofft, dass Udi und
Eldad am Leben sind"...
Kein Zweifel mehr:
Soldaten
identifiziert
Nachdem sich die „einwandfreie Identifizierung“
der beiden von der Hisbollah an Israel in schwarzen Särgen übergebenen Soldaten
wegen ihres „schlechten Zustands“ um Stunden verzögert hatte, konnte am späteren
Nachmittag die zweite Phase des Gefangenenaustausches eingeleitet werden...
Um 9 Uhr begann der vereinbarte "Gefangenenaustausch" zwischen
Israel und der Hisbollah. Die bis zuletzt gehegten Hoffnungen der Familien der
beiden vor zwei Jahren entführten Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev
wurden bitter enttäuscht: die Hisbollah übergab die Särge der beiden Israelis.
Im Moment wird die Identität der Soldaten überprüft. Erst nach einer
Bestätigung wird der Austausch weitergeführt und der libanesische Terrorist
Samir Kuntar, sowie weitere vier Hisbollah-Kämpfer von Israel an die Hisbollah
übergeben.
Veschawu Banim leGwulam:
Zynische
Kriegsführung
Mit so viel Zynismus hatte man in
Israel nicht gerechnet. Anstatt die Särge in einem geschlossenen Lastwagen des
Roten Kreuzes über die Grenze zu bringen, damit sie von Experten für die
endgültige Identifizierung durch Pathologen geprüft werden könnten, war die
fernsehgerechte Präsentation der beiden schwarzen Särge ein weiterer „Gipfel der
Brutalität“, wie es ein ehemaliger Militärrabbiner formulierte...
Der vereinbarte "Gefangenenaustausch" zwischen Israel und
Hisbollah, soll am Mittwoch, dem 16. Juli 2008 um 9 Uhr Ortszeit in Rosch
Hanikra an der israelisch-libanesischen Grenze stattfinden.
Die israelische Regierung hat am Dienstag dem
Austausch zugestimmt. Im Kabinett stimmten 22 Minister dafür und drei dagegen.
Gestern berichtete die libanesische Tageszeitung "Al-Achbar"
über die Umstände der Entführung der Soldaten Ehud Goldwasser
und Eldad Regev. Einer der beiden Entführten sei tot, der andere
lebe noch. An der Grenze warten auch Ärzte des Internationalen
Roten Kreuzes auf die
vor zwei Jahren aus Israel in den Libanon Verschleppten.
Israel / Hisbollah:
Austausch
abgesegnet
Die israelische Regierung hat am Dienstag dem Austausch zwischen Israel und der
Hisbollah zugestimmt. In einer Kabinettssitzung stimmten 22 Minister dafür und
drei dagegen. Unterdessen berichtet die libanesische Tageszeitung "Al-Achbar"
über die Umstände der Entführung der Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev... |
Weitere Meldungen...
Archiv...

Moishe
Hundesohn:
Strandbuddelei –
ohne Mythos
Für 2 Euro Jahresbeitrag:
Privatanbetung für Hitlers Stellvertreter
Weil das Bundesverwaltungsgericht die Verbote von
Rudolf-Heß-Aufmärschen vor kurzem gebilligt hat, wollen die Rechtsextremen die
Nazigröße nun in Privatveranstaltungen verehren. Doch der Plan könnte durchaus
noch scheitern...
Charlotte Knobloch (75), Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG)
München und Oberbayern, wurde in ihrem Amt einstimmig bestätigt, wie der neu
gewählte Gemeinde-Vorstand heute mitteilte. Die seit 1985 amtierende Präsidentin
wird damit für weitere vier Jahre, zusätzlich zu ihren Aufgaben als Präsidentin
des Zentralrats der Juden in Deutschland, die Geschicke der Münchner Juden
bestimmen. Die Münchner Gemeinde, fast genauso groß wie die Gemeinde zu Berlin,
ist die zweitgrößte Gemeinde Deutschlands. Charlotte Knobloch bekleidet neben
zahlreichen weiteren Funktionen und Ehrenämtern auch das Vizepräsidium des
Europäischen Jüdischen Kongresses und des Jüdischen Weltkongresses.
Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland...
Antisemitismus, Rechtsextremismus...
Archiv...
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Gebete:
Ehud ben Schlomoh und
Eldad ben Zwi
Weltweit finden in zahlreichen Synagogen, insbesondere am Freitagabend bzw. am
Samstagmorgen, spezielle Gedenkzeiten und Gebete stattfinden - für Ehud ben
Schlomoh und Eldad ben Zwi...
Schabath Pinchas
Torah (hebr.): 4. Buch Moses Num 25,10-30,1
Haftara: 1. Könige 18,46-19,21
[HEBRÄISCH]
[DEUTSCH
NACH ZUNZ]
Pinchas:
Der
Glaubenseifer in Torah und Talmud, in Halacha und Agada
Der nach Pinechas, dem Eiferer benannte Wochenabschnitt greift
das Phänomen des Glaubenseifers auf. Die Stellungnahme zu diesem Problem ist
heute eine äusserst aktuelle Frage geworden. Es ist deshalb von grosser
Wichtigkeit, festzustellen, welchen Platz der fanatische Eifer in Bibel und
Talmud einnimmt und was unsere Dezisoren dazu zu sagen haben...
Pinchas:
Über den
Umgang mit Eifer
Der Beginn unseres Abschnittes schliesst die Geschichte von Bileams böswilligen
Versuchen, die Israel in den Augen des Ewigen diskreditieren sollten, ab. Sie
sollten dazu verführt werden, unmoralische Taten zu begehen...
Vor zuviel Eifer wird gewarnt:
Mensch
bleiben!
Toleranz, nicht Dogmatismus, ist der Kern des Judentums...
Pinchas beMidbar 25.10 - 30.1:
Starke
Frauen
In diesem Wochenabsclmitt teilt G'tt mit, nach welchen Regeln Erez Jisrael unter
den zwölf Stämmen zu verteilen ist...
Pinchas beMidbar 25.10 - 30.1:
Emporsteigen und sich nicht unterkriegen lassen
Maimonides analysiert in seinem "More Newuchim" den Hintergrund der Opfergesetze
und kommt zu dem Schluss, dass das tägliche Gebet bis zur messianischen Zeit die
Opfer abgelöst hat...
Vergleichender Fanatismus:
Vielleicht werden wir ja verrückt
Weltweit offenbaren die Völker ihre gefährlichste Gemeinsamkeit in einem
archaisch anmutenden, blutigen Fundamentalismus...
Psychogramm
religiöser Fundamentalisten:
Der Eifer gegen die Freiheit
Die Bezeichnung "Fundamentalismus" hat ihren Ursprung in einer
Reihe von Broschüren strenggläubiger Christen die um 1910 in den USA
erschienen...
Aufruf zur T'filah!
Sa'akti elekha!
Die Befreiung der Gefangenen ist eine heilige Aufgabe. Regen Sie in
Ihrer Gemeinde die passenden Gebete an...
Weitere Meldungen...
Archiv...

US-Wahlen:
Obama ist bei
Juden klarer Favorit
Laut einer Umfrage des Gerstein-Agne-Instituts für Strategic Communications ist
das Thema Israel für das Wahlverhalten der Juden in den USA von untergeordneter
Bedeutung. Das Institut hatte 800 Juden in den USA befragt...
Völkermord:
Langsame Vorgehensweise
bedeutet für Kriegsverbrecher oft Straflosigkeit
In Bosnien-Herzegowina stehen die Gerichte auf Kantons- und Bezirksebene vor
ernsthaften Herausforderungen, wenn sie gerechte und effiziente Verfahren zu
Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid durchführen
wollen, so Human Rights Watch in einem kürzlich veröffentlichten Bericht…
Pro und Contra - was meinen Sie?
Haftbefehl gegen
Al-Bashir?
Luis Moreno-Ocampo hat einen Präzidenzfall eröffnet. Genn gegen ein amtierendes
Staatsoberhaupt wurde bisher noch nie ein Haftbefehl des IGH erlassen. Hierzu
eine Umfrage...
Völkermord in Darfur:
Kommt es zur Anklage vor dem Internationalen Gerichtshof?
Luis Moreno-Ocampo, Oberster Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofes in
Den Haag, will den sudanesischen Präsidenten Omar Hassan al-Baschir wegen
Völkermord und Verbrechen gegen die Menschheit vor Gericht bringen...
Zum Tod von Lenka Reinerová:
Manchmal
auch anderswo
Sie war Kommunistin, aber keine Marx-Kennerin. Sie liebte ihre Stadt
Prag, wurde aber nicht immer wiedergeliebt...
Foto- und Diashow:
Prager
Panorama:
Von der Altnaj-Schul zum Kamel auf der Burg...
Weitere
Meldungen...
Archiv...
Agenturmeldungen
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