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Judentum und Israel
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Gabriele Tergit
Im Schnellzug nach Haifa

Die Journalistin Gabriele Tergit, Autorin des legendären Berlin Romans 'Käsebier erobert den Kurfürstendamm', flüchtete 1933 nach Palästina. Schreibend bahnte sie sich ihren Weg durch das »Völkergewimmel« in Jerusalem, Haifa und Tel Aviv.

Lesen Sie die Kurzgeschichte: ''Frau Doktor''

Bd. 13922
ISBN 3-596-13922-8 April '98 Lizenz: Transit

 

GABRIELE TERGIT
(Dr. Elise Reifenberg), 1894 in Berlin geboren, gehörte von 1925-33 zur Redaktion des 'Berliner Tageblatt'. Schon im März 1933 emigrierte sie zunächst in die Tschechoslowakei, dann nach Palästina und später nach London, wo sie bis 1982 lebte.

Alles, was sie beobachtete, verwandelte sie in die Sprache, die ihr vertraut war. Tergit schreibt über Palästina, wie sie es erlebte - über Orangenhaine und Wüste, über arabische Frauen, polnische Gelehrte, hoffnungsvolle Siedler, Orthodoxe und Pessach. Feinfühlige Porträts von Händlern, Pionieren und Künstlern aus aller Welt, geprägt von alten Ängsten, Trotz und riskantem Neubeginn. Mit den faszinierenden Fotos aus dem Archiv Abraham Pisarek sind Tergits Reportagen ein einzigartiges Kleinod der Literatur.

 

 

 

 

ETGAR KERET
1967 in Tel Aviv geboren, unterrichtet an der Film- und Fernsehakademie in Tel Aviv. ''Gaza Blues'' stand in Israel wochenlang auf der Bestsellerliste.

Aus dem Hebräischen von Barbara Linner
Bd. 13742
ISBN 3-596-13742-X September '98, Lizenz: Luchterhand

 

Etgar Keret:
Gaza Blues

Erzählungen

Kerets Streifzüge durch Tel Aviv sind geschrieben wie erzählerische Videoclips: poetische, schnelle Bilder aus dem Israel der neunziger Jahre. Sie sind präzise, überraschend und ohne Sentiment. Die Sujets der einzelnen Erzählungen sind denkbar unterschiedlich: Von Großstadtnächten und Alkoholexzessen, von Meschuggenen aller Schichten bis zu den Kämpfen und Krämpfen, die auch in israelischen Familien das gemeinsame Wochenende prägen. Die Ich-Errähler dieser an der Grenze von Komik und Verzweiflung, Poesie und Brutalität entlang geführten Geschichten sind Kinder oder junge Erwachsene, die ihren Platz in der Gesellschaft noch suchen. Keret beherrscht souverän die kurze Prosaform. Er nutzt ungewöhnliche Perspektiven, die dem Leser ein unvermutet frisches, neues Bild Israels vermitteln.

»Keret hat einen scharfen Blick für das groteske Detail, fur den Aberwitz des Alltäglichen, und darum sieht er in der Trostlosigkeit immer wieder Lebenslust und Schönheit aufblitzen.«
FAZ

Originalausgabe

David Ben Gurion:
Israel
Der Staatsgründer erinnert sich

Zum 50. Geburtstag Israels gilt es, eine Wiederentdeckung zu feiern: David Ben Gurion (1886 – 1973), der legendäre erste Ministerpräsident Israels, erzählte in den ersten Kapiteln seiner 1969 veröffentlichten Memoiren aus erster Hand von den dramatischen Ereignissen der 30er und 40er Jahre: Britische Besatzung, illegale Einwanderung der in Europa verfolgten Juden, Staatsgründung 1948 und unmittelbar darauf der Unabhängigkeitskrieg gegen die arabischen Nachbarn. Wer begreifen will, was die Entstehungsgeschichte Israels zu tun hat mit der bis heute andauernden Unruhe in der Region, muß wissen, wie die Zionisten dachten und was sie von den angestammten Bewohnern Palästinas wahrnahmen. Ben Gurions Buch ist auch dafür eine erstklassige Quelle.

David Ben Gurion, 1886 als David Grün in Warschau geboren und 1973 in Tel Aviv gestorben, ging als früher Zionist bereits 1906 nach Palästina und organisierte in den folgenden Jahrzehnten den Landkauf durch jüdische Einwanderer sowie die jüdische Einwanderung. Von 1948 – 1953 und von 1955 – 1963 war er Ministerpräsident Israels.

 

Mit einem Nachwort
von Joachim Schlör

Aus dem Hebräischen
von Moshe Tavor
Bd. 13935
ISBN 3-596-13935-X

Aktualisierte Neuausgabe

Amos Elon
Nachrichten aus Jerusalem
Reportagen aus vier Jahrzehnten

Aus dem Englischen von Matthias Fienbork und Reinhard Kaiser

Amos Elon ist einer der ganz großen israelischen Journalisten – und seine Reportagen sind faszinierende Dokumente des Wandels in Nahost: Vom atemberaubenden Bericht über seine riskante erste Reise ins feindliche Ägypten 1968 bis zu seinen Besuchen bei fanatischen Siedlern, von der Intifada der 80er Jahre bis zum Golfkrieg 1990. Für die Taschenbuch-Ausgabe hat er zwei neue Beiträge geliefert sowie ein aktuelles Vorwort verfaßt.

Amos Elon, geboren 1926 in Wien, blickt von innen wie von außen auf sein Land und die unruhige Region, in der es liegt.

Bd. 13868
ISBN 3-596-13S68-X

Originalausgabe:

Micha Brumlik (Hg.)
Mein Israel
21 erbetene Interventionen

Den 50. Jahrestag der Gründung Israels nehmen 21 namhafte Intellektuelle zum Anlaß, ihre subjektiven Gedanken und Empfindungen niederzuschreiben. Allen Texten gemeinsam ist die Unsicherheit und Zerrissenheit angesichts des gegenwärtig wieder erneut gefährdeten Friedensprozesses. Zu den Autoren zählen unter anderem: Wolf Biermann, Ralph Giordano, Jakob Hessing, Peter Stefan Jungk, Gertrud Koch, Peggy Parnass, Julius H. Schoeps, Rafael Seligmann, Valentin Senger, Dorothee Sölle, Michael Walzer und Markus Wolf.

Micha Brumlik, geboren 1947 in Frankfurt am Main, ist Professor für Erziehungswissenschaften an der'Universität Heidelberg, vielfacher Autor und einer der originellsten politischen Köpfe der Bundesrepublik sowie eine vielbeachtete jüdisch-deutsche Stimme in diesem Land.

Bd. 13938
ISBN 3-596-13938-4

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