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Jüdischer Kalender: Heute ist der .


Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":
Ein Christ will zum Judentum übetreten
Das Judentum ist nicht auf Missionierung eingestellt. Man könnte sagen, dass es geradezu anti-missionarisch ist. Das hat nichts damit zu tun, dass die Juden sich absondern und keinen Außenstehenden in ihren Reihen haben wollen. Es ist die schwere Bürde, die ein gläubiger Jude zu tragen hat, die davon abhält, anderen diese zuzumuten...

Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":

Warum werden am Hoschana Rabba Bachweiden abgeklopft?
An jedem Sukkot-Tag macht man in der Synagoge einen Umzug, am siebten Tag sieben Umzüge, weshalb es Hoschana Rabba, das "große Hoschana" heißt. Nach den Umzügen mit den Torarollen wird ein Strauß aus Bachweiden abgeklopft. Dieser Brauch stammt aus der Zeit des zweiten Tempels...

Erinnerung und Umkehr:

Über die Suche nach dem Sinn und Zweck des Holocausts
Hat Gott wirklich alles zu vertreten, was auf Erden geschieht? Oder hat der Mensch, etwa die ägyptischen Täter von unserem Fall, die freie Wahl zwischen Gutem und Bösem?...

Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":
Ist Gott nicht unfehlbar?
Kann man ausgehend von der biblischen Schöpfungsgeschichte, wonach der Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen wurde, schließen, dass wie der Mensch so auch Gott Fehler macht?...

Weitere Meldungen...
Archiv...


Dov Moran:
Der Erfinder des USB-Stick
Der USB-Stick für den Transport großer Datenmengen ist nicht mehr wegzudenken. Sein Erfinder liefert ein Psychogramm der Juden, der Israelis und der israelischen High-Tech Industrie...


Umstrittenes Signal:
Das unheilige "Zelt des Isaak"

Die aktuelle Einweihung einer Synagoge in Jerusalems Altstadt birgt neuen politischen Sprengstoff, denn kein Ort in Israel und den besetzten Gebieten zieht so viele Emotionen auf sich, wie die Jerusalemer Altstadt. Kein Ort ist so vielen Gefahren durch national oder religiös motivierte Gewalt ausgesetzt...

Frauenpower:
Tzipi Livni auf dem Weg zum Frieden?
Nun, den mutmaßlichen Gesetzlosen, Ehud Olmert, erwartet die Anklage, vermutlich wegen Betrugs, Missbrauchs des öffentlichen Vertrauens, vielleicht auch Bestechung. Die Beweise zeichnen das Bild eines dem schönen Leben und der politischen Übertreibung zugetanen Mannes, geben jedoch keinen Hinweis auf tiefer gehende Vorstellungen von finanziellem Segen...

Die Jerusalemer Politologin Tzvia Greenfield:

Eine Orthodoxe mit Schattierungen

Der Morgen des 8. November 1995 hat das Leben der orthodoxen Jerusalemer Politologin Tzvia Greenfield verändert. In der Nacht zuvor, gegen 22 Uhr, ging sie mit ihrem Mann und einigen ihrer fünf Kinder zum israelischen Parlament, um dem zwei Tage zuvor ermordeten Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin am Sarg die letzte Ehre zu erweisen...

Vor den Wahlen:
Michaeli geht zur Linken, Bugi stärkt Bibis Likud
Im Vorfeld der anstehenden Wahlen gibt es weitere personelle Neuerungen im israelischen Parteiensystem. Die im Aufbau begriffene neue linke Partei unter der Führung des Meretz-Vorsitzenden Chaim Oron erwartet weibliche Verstärkung. So hat die prominente TV-Moderatorin und Feministin Merav Michaeli ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, der Einladung zum Parteibeitritt zu folgen...

Wahlen in Israel:
Jugendpartei will ins Parlament
Junge Israelis wollen mit einer eigenen Liste bei den Knesset-Wahlen im Februar kandidieren. Anführer der angestrebten Jugendpartei ist der Vorsitzende der israelischen Studentenvereinigung, Boas Toporovsky..

Israel mit 60:
Ein Staat sucht sich selbst
Wenn sich Israelis gegenseitig zum Geburtstag gratulieren, sagen sie »bis 120«. Vielleicht weil dieses Alter so hoch ist, dass keiner auf die Idee kommen kann, der eine wünsche dem anderen ein kurzes Leben. In diesem Jahr beglück-wünschen viele ihren Staat Israel zum 60. Geburtstag...

Deutschland und Israel:
Eine bleibende Provokation?

Sind die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel nicht ausgezeichnet? Ist es nicht so, dass sich die deutsche Regierung der besonderen deutschen Verantwortung für Israels Sicherheitsbedürfnisse und für die jüdische Gemeinschaft bewusst ist?...

Weitere Meldungen...
Archiv...


Hundert Jahre danach:
Jüdische Sprachkonferenz Czernowitz

100 Jahre danach ist es an der Zeit, sie und ihre Wirkung zu würdigen. Wer sich mit der jiddischen Kultur beschäftigt, wird sehr bald auch auf die Konferenz von Czernowitz stoßen...

Von Wien nach Shanghai:
Der Architekt Leopold Ponzen

Leopold Ponzen wurde am 12. 12. 1892 in Wien geboren. Seine Eltern Ludwig Ponzen, Kaufmann aus dem südmährischen Nikolsburg (Mikulov), und Berta Brandl hatten im Jahr 1886 geheiratet. Nach der Matura studierte Leopold Ponzen, ab 1914 durch den Kriegsdienst unterbrochen, Architektur...

Pionierin der israelischen Architektur
Zum 25. Todesjahr von Lotte Cohn
Vor 25 Jahren, am 7. April 1983, starb die aus Deutschland gebürtige Architektin Lotte Cohn in ihrem 90. Lebensjahr in Tel Aviv. In den Tageszeitungen Ha’aretz und Jerusalem Post erschienen Todesanzeigen, in denen sie als "One of the Builders of Israel" gewürdigt wurde...

Anti-Roma Krawalle in Tschechien:
Anwohner applaudieren
Rechtsradikale liefern sich Straßenschlacht mit Polizei - Gesinnungsgenossen aus Deutschland am Aufmarsch beteiligt - "Lösung der Roma-Frage" angestrebt...

"Kristallnacht" im Sudetengebiet:
Massenflucht jüdischer Bewohner
Im November 1938 brannten die Synagogen, wurden jüdische Häuser und Geschäfte überfallen und Juden verhaftet und getötet – und das nicht nur in Deutschland. Auch im nordböhmischen Reichenberg (Liberec), im westböhmischen Karlsbad (Karlovy Vary) oder im schlesischen Troppau (Opava), kurz in den Sudetengebieten, gab es die Pogromnacht, denn sechs Wochen zuvor war die Macht in den Sudeten an Hitlerdeutschland gefallen...

Flugblattfreuden:
Die Burschenschaft Olympia verbreitet die Unwahrheit
Die Burschenschaft Olympia geht wieder einmal mit einem Flugblatt auf Bauernfängerei. Und sofort merkt man, dass sie als Kandidaten für den Beitritt lediglich schlichte Gemüter ansprechen will...


Max Brod:
Leben, Werk und Zionismus als "Nationalhumanismus"
Vor bald sechzig Jahren, am 22.12.1968, endete in Tel Aviv das von Geist und Eros reich erfüllte irdische Leben des zu seiner Zeit berühmten Max Brod, der am 27. Mai 1884 in Prag geboren wurde und der, anders als die meisten jüdischen Dichter, Philosophen, Wissenschaftler und Intellektueller, schon in jungen Jahren Zionist wurde...

Weitere Meldungen...
Archiv...

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Moishe Hundesohn:
Jüdische Pädagogik
Apropos "Schamorgien" und pädagogische Fragen, Moishe hat seine ganz eigene Herangehensweise...

haGalil TV-Radar:
Fernsehtipps der Woche
Vom 21.11. bis 27.11.2008...

Nahezu 800 antisemitische Delikte, darunter 21 Gewalttaten, hat die Polizei von Jahresbeginn bis September 2008
festgestellt. Alleine im Herbst waren es 267 Delikte. Verletzt wurden dabei 27 Personen.

Ausstellung:
Babylonisches Gewirr

"Babylon. Mythos und Wahrheit" – diesen Werbeslogan sieht man derzeit allerorts in Berlin plakatiert. Mit einem wahrhaft gigantischen Werbeetat ziehen die Ausstellungsmacher des Pergamon-Museums ins Feld, um das Volk in ihre Ausstellung zu locken. Und tatsächlich - das Volk strömt in Scharen durch das babylonische Ischtar-Tor in die Museumshallen...

Gegensteuern:
Rechtsextremismus im Internet
Das Internet bietet die Möglichkeit, Inhalte gleich welcher Art praktisch zeitgleich weltweit zu verbreiten. Und dies zu konkurrenzlos günstigen Bedingungen. Es wird kein aufwendiges Vertriebsnetz wie bei Printmedien benötigt und jede Aktualisierung oder Änderung der erstellten Inhalte ist verzögerungslos abrufbar...

Bekannt wurde gestern die
Schändung des jüdischen Friedhofs in Erfurt Zum Volkstrauertag wurden Mauern und Gräber mit NS-Abzeichen und antisemitischen Parolen beschmiert.
Wenige Stunden zuvor war der jüdische Friedhof Gotha durch einen am Davidstern des Eingangstors aufgespießten noch blutenden Kopf eines Schweines geschändet worden. Auch hier fanden sich mit Blut geschriebene Drohungen und Verleumdungen.
In Deutschland kommt es täglich zu anti-semitischen Vorfällen, Friedhofsschändungen werden wöchentlich mehrere verzeichnet.

"Schamorgien":
Die Lehrer, die Juden und das Gedenken
Als ich in der Rezension zum Lehrbuch "Woher kommt Judenhass?" meine Zweifel zum Ausdruck brachte, ob man denn wirklich annehmen dürfe, dass Bildungsniveau, Geschichtsbewusstsein und Empathiefähigkeit deutscher Lehrer und Lehrerinnen wirklich ausreichend seien, und man sich somit auch wegen eines Buches, das alte anti-judaistische Stereotype vermittelt, keine weiteren Sorgen zu machen brauche, wurde ich stark angegriffen...

An der ehemaligen Synagoge in Görlitz wurde die Eingangspforte beschmiert. Daneben fanden sich antisemitische Parolen und NS-Symbole.

Regionalstudie:
"Reichskristallnacht" in der Eifel und Voreifel
Die "Reichskristallnacht" hatte auf dem Lande, wo einer den anderen persönlich kennt, oft eine andere Dimension als in den Großstädten. Hier gab es selten die Anonymität der angeblichen "Täter im Räuberzivil", sondern hier handelte es sich oft um bekannte Fanatiker aus der Nachbarschaft...

Der jüd. Friedhof in Wetter (Marburg) wurde geschändet.

Massenarmut:

Jüdischer Alltag in Deutschland
Politiker brüsten sich gern mit dem wiedererstarkten jüdischen Gemeindeleben. Doch der neue Existenzkampf der alten Juden findet heute in den Sozialämtern statt...

Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland...
Antisemitismus, Rechtsextremismus...
Archiv...

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