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Haider und Israel
In den israelischen Rundfunknachrichten wurde der Tod Jörg Haiders erst an siebter Stelle erwähnt, unmittelbar vor Autounfällen in Israel. Zitiert wurde nur Präsident Heinz Fischer, der Haiders Tod als eine „menschliche Tragödie“ bezeichnet habe. Doch das wöchentliche Nachrichtenmagazin am Sabbat morgen eröffnete seine einstündige Sendung mit einem Korrespondentenbericht aus Wien über den “bekanntesten und zugleich verschmähtesten Politiker Österreichs“...
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Jörg Haider tödlich verunglückt: Ein Autounfall mit noch unklaren Folgen
Der österreichische Rechtspopulist und Landeshauptmann von Kärnten, Jörg Haider, ist in der Nacht zum Samstag tödlich verunglückt. Die Folgen für die österreichische Politik sind noch nicht absehbar. Und in neonazistischen Kreisen blühen wenige Stunden nach der Meldung vom Tod Haiders die ersten Verschwörungstheorien und Haider wird zu einem "Märtyrer der Bewegung" verklärt...
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Haiders Unfalltod: Die Verschwörungstheorien blühen bereits
Kaum dass in den frühen Morgenstunden der Unfalltod von Jörg Haider bekannt wurde, schon begannen die verschwörungstheorien zu blühen. Recht seltsam finden erstaunlich viele, dass Haider mitten in der Nacht bei deutlich höherer Geschwindigkeit als erlaubt, bei einem Überholmanöver von der Straße abkam. So kurz nach seinem Wahlsieg, da wittern nicht nur hartgesottene Verschwörungstheoretiker einen Komplott...
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Schwere Ausschreitungen in Sarajewo: Radikale Islamisten verhindern Festival für Gleichberechtigung
Vom 24. bis 27. September wollten schwule und lesbische Bürger und Menschenrechtler in Sarajewo, der Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas, ein mehrtägiges Festival für Gleichberechtigung durchführen. Eine öffentliche Demonstration unter freiem Himmel oder eine Parade waren nicht geplant. Aus den Pläne wurde jedoch nichts. Nach einem monatelangen Kesseltreiben kam es bereits am ersten Tag zu schweren Ausschreitungen. Radikale Islamisten griffen eine Veranstaltung unter dem lauten skandieren von "Tod den Schwulen" und "Allahu akbar" an. Ein Polizist, zwei Journalisten und mehrere Veranstaltungsbesucher wurden verletzt...
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Charmeoffensive des ORF?
Der ORF hat am 30. September 2008 eine Sendung über den "Charme Allahs" [1] ausgestrahlt, die sich bemühte zu erklären "Warum Menschen zum Islam wechseln". Es ist nicht meine Aufgabe zu kommentieren, was dort ehemalige Katholiken über die Religion sagen, die sie verlassen haben...
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Wo der Jude ist, ist der Partisan
Welche Bedeutung haben die »neuen« Debatten über Partisanen, jüdischen Widerstand und deutsche »Vertriebene« für die Erinnerungs- und Geschichtspolitik in Deutschland und anderen europäischen Ländern? Über die Opfer-Täter-Umkehrung und ihre Funktion...
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Der Iran als Bedrohung
Der Sammelband "Der Iran – Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer" basiert auf einem Symposium, das von der Organisation Café Critique im vergangenen Jahr veranstaltet wurde und soll versuchen, politische Aktivität im Hinblick auf das iranische Regime und Atomprogramm zu initiieren. Herausgeber Stephan Grigat im Gespräch...
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Fensterpolitik statt Wahlplakathetze
In österreichischen Wahlkämpfen tritt das permanent schwelende Stammtischthema, wer denn nun "wir richtigen Österreicher" und wer "die anderen" seien, in rechten Slogans und – auch auf der nominellen Linken zu findenden – Politikversprechungen zu Tage...
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Italien: Der Faschismus und das "absolut Böse"
In Italien wird die neue Betrachtungsweise der faschistischen Vergangenheit, die sich seit langem abzeichnet, immer offizieller. Nach seinem Besuch in Jad vaSchem meinte der Bürgermeister von Rom, der Faschismus sei nicht unbedingt das "absolute Böse". Der italienische Verteidigungsminister lobte die faschistischen Soldaten, die im 2. Weltkrieg gedient haben...
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Fangt mich doch!
Mit dem Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen den sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir hat die internationale Gerichtsbarkeit eine neue Stufe erreicht...
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Russische Justiz lehnt Chodorkowskis Haftenlassung ab: Immer härter
Es ging bei dem Justizfall Chodorkowski zu keinem Zeitpunkt um den Rechtsstaat oder gar Gerechtigkeit. Der einstige Milliardär wurde in Russland verurteilt, um die Gefügigkeit der Wirtschaftseliten zu erzwingen - ein klassischer Fall von dem, was man ein Exempel statuieren nennt...
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Karl Pfeifer: Den Finger auf alle Wunden, zu jeder Zeit
Karl Pfeifer, Holocaust-Überlebender und publizistischer Streiter gegen den Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen, feiert Ende August seinen 80. Geburtstag. In Baden bei Wien aufgewachsen, musste Karl früh erfahren, was es heißt, als Jude in feindlicher Umgebung zu leben...
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Karl Pfeifer: Ein lebenslanger Kampf gegen Antisemitismus aller Couleurs
Seit vielen Jahren sind die Artikel von
Karl Pfeifer unseren Lesern als fester Bestandteil von haGalil bestens bekannt. Rechtzeitig zum 80. Geburtstag hat nun die "Gesellschaft für kritische Antisemitismusforschung" eine filmische Dokumentation der Lebensgeschichte des Journalisten Karl Pfeifer vorgelegt, die demnächst im Wiener Metro Kino ihre Premiere feiern wird...
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Vojvodina im Frühjahr 1993
Auf einer proiranischen Website werde ich als neokonservativ eingestuft hingegen vergleicht der deutsche proserbische Blogger Jihad Watch meinen Standpunkt mit der Haltung des iranischen Präsidenten. Vor 15 Jahren, im Juni 1993 veröffentlichte die sozialdemokratische Monatszeitschrift "Zukunft" meinen Artikel über Vojvodina. Dieser zeigt, dass ich mich für keinen Nationalismus begeistert habe. Das ist bis heute mein Standpunkt...
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Reunion 2008: Ein Wiedersehen mit der Hohenemser Diaspora
Vom 31. Juli bis 3. August waren 130 Nachkommen jüdischer Familien aus Hohenems in Vorarlberg zu Gast. Vier Tage lang haben Sie an der Reunion 2008, dem zweiten großen Hohenemser Nachkommen-Treffen teilgenommen. Viele mussten von weither anreisen, aus den USA oder Australien, Israel oder Canada. Andere kamen aus Europa, aus der Schweiz und aus Italien, aus Deutschland oder Groß Britannien, aus Frankreich, Belgien oder Liechtenstein, ja sogar – aus Vorarlberg...
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Leugner von Verbrechen: Das Schweigen von Willi Langthaler
Willi Langthaler ist Anführer der Wiener Antiimperialistischen Koordination (AIK) und hat es bislang fertig gebracht für den Djihadismus einzutreten und gleichzeitig auch Obmann der „Jugoslawisch-Österreichische Solidaritätsbewegung“ zu sein. Die von ihm angeführte AIK hat eindeutig für den serbischen Faschisten Vojislav Seselj und den mutmasslichen Kriegsverbrecher Slobodan Milosevic Stellung bezogen...
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Ne touche pas le Präsidentensohn!
Witze über Religionen gehören zur Blattlinie der französischen Satirezeitung Charlie Hebdo. Jetzt sorgt eine Polemik gegen den Präsidentensohn Jean Sarkozy für Wirbel. Bedient der Comic des langjährigen Zeichners Siné antijüdische Klischees?...
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Späte Gerechtigkeit gefordert
Die holländischen Juden, die sich während des Holocaust versteckten, fordern Entschädigung von Deutschland...
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Nichts zu feiern?
Kann man sich vorstellen, dass eine antifaschistische Zeitschrift abfällig über den polnischen Nationalfeiertag schreiben würde, weil doch Millionen Deutsche – unter denen es nicht mehr Nazi und/oder Täter gab als unter den Österreichern – nach 1945 aus dem Land gejagt worden sind, in dem sie und ihre Ahnen seit vielen Generationen gelebt haben?. Nein, das kann man sich nicht vorstellen, denn – so argumentieren in diesem Fall österreichische Antifaschisten – Deutschland hat doch Polen 1939 angegriffen. Richtig...
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Der Alp, der auf den Gehirnen lastet
Im Juli 2008 haben einige ehemals trotzkistische Gruppen in Österreich die (Volks)Gemeinschaft entdeckt...
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Ungarn: Freie Bahn für die Feinde der Demokratie
Der Nazismus ist in Ungarn allgegenwärtig, sagte vor kurzem der Gründer der Ungarischen Antifaschistischen Liga, der Historiker, Professor Tamás Krausz und fügte hinzu: D"er Nazismus erlebt seit 1989 sogar einen regelrechten Triumphzug. Bei uns wird rechtes Gedankengut ungehemmt verbreitet, wobei ihm die Tatenlosigkeit der Behörden sogar den Weg ebnet"...
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Nicht-muslimische Minderheiten zwischen den Stühlen
Für die nicht-muslimischen Minderheiten in der Türkei bietet der Konflikt zwischen der AKP und dem kemalistischen Establishment kaum positive Perspektiven. Allerdings liegt die Verteidigung des Säkularismus in ihrem eigenen Interesse...
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peacecamp 2008: "making peacemakers"
33 teenagers of four different nationalities – Jewish Israelis, Arab Israelis, Hungarians and Austrians – participated in peacecamp 2008, the 6th of its kind, which took place in Reibers, Lower Austria, and in Vienna. They graduated there as "Ambassadors of Peace"...
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peacecamp 2008: "Making peacemakers"
33 Teenager aus vier höchst unterschiedlichen Gruppen – jüdische und arabische Israelis, Ungarn und Österreicher – nahmen vom 3. bis 13 Juli am peacecamp 2008, dem sechsten seiner Art, in Reibers und Wien teil. Mit einem Zertifikat wurden sie zum Abschluss zu "Ambassadors of Peace", zu Botschaftern des Friedens ernannt...
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Manchmal auch anderswo
Sie war Kommunistin, aber keine Marx-Kennerin. Sie liebte ihre Stadt Prag, wurde aber nicht immer wiedergeliebt. Zum Tod der jüdischen Schriftstellerin Lenka Reinerová...
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Der braune Sonnenaufgang
Griechische Neofaschisten versuchen, den Prozess der Versöhnung zwischen türkischen und griechischen Zyprioten zu stören. Sie werden von Rechtsextremen aus ganz Europa unterstützt. Die NPD und die italienische Forza Nuova wollen in diesem Sommer ein Treffen im griechischen Teil Zyperns veranstalten...
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Leere Drohungen eines Genossen
Bundesministerin Ursula Plassnik hat am 19. Mai 2008 im Standard Israel als einzige Demokratie des Nahen Ostens gelobt...
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Moslembruder gegen schädliche Juden in Großbritannien
Es ist bekannt, dass Islamisten zu einem westlichem Publikum anders sprechen als zu einem arabischen Publikum. Der Präsident der britischen muslimischen Initiative, einer ähnlichen Organisation wie die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen [1], Mohammad Sawalha, sprach im arabischsprachigen Al Jazeera über seine Demonstration letzten Sonntag gegen die Londoner Feier zum 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel...
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5. Juli: Sommerfest im Jüdischen Museum Hohenems
Der neue Museumskatalog ist da. Das muss gefeiert werden! Am Samstag, den 5. Juli feiert das Jüdische Museum Hohenems sein erstes erfolgreiches Jahr mit der neuen Dauerausstellung...
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Moskau immer mörderischer
Mindestens 58 Menschen haben die russischen Neonazis in diesem Jahr ermordet. Die Polizei und Gerichte gehen mittlerweile zwar häufiger gegen Rechtsextreme vor. Doch die Behörden sehen auch in Antifaschisten eine Gefahr für die Ordnung...
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